edenLog · 5 Beiträge · ca. 1049 Wörter
2026-03-21 11:39

edenLog

Was haben wir heute vor?
Die Welt zu retten.
Nichts weiter.

Wir sind uns bewusst, dass das nicht so einfach wird.
Das liegt aber nicht daran, dass die Probleme unlösbar wären, sondern eher daran, dass sie schwer lösbar gemacht werden.
Ein Interessenkonflikt macht die Lage komplex und das auf globaler Ebene.

Die eigentliche Triebfeder und Grundlage dieses Konflikts ist sehr einfach:
Es gibt Menschen, die nicht mit dem Zufrieden sind, was sie haben.

Solange diese innere Motivation dazu dient Grundbedürfnisse zu befriedigen ist das ok und verständlich.
Die Probleme fangen an, wenn diese Interessen in Konflikt mit den Interessen Anderer geraten.
Es entstehen Asymmetrie und Fehlentwicklungen.

edenLog ist die Dokumentation dieser Fehlentwicklung.
Ihrer Ursachen, Auswirkungen und den Einsichten, warum diese so schwer zu verhindern ist.
edenlog benennt Mechanismen, Schuldige, Notwendigkeiten und Lösungswege, die einen Ausweg bieten würden.
edenLog ist die Dokumentation der Entwicklung unserer Welt und die Erklärung, warum sie nicht das Paradies ist, die sie hätte sein können.

2026-03-21 12:32

Unzufriedene Menschen

Zu sagen, dass die Unzufriedenheit von Menschen alles schuld sei, klingt zuerst etwas einfach.
Es klingt aber besser, als vom Bösen oder bösen Mächten zu sprechen, wenn man Verantwortliche sucht, die das Leid der Welt erklären.

Wir sind ncht die Opfer einer großen Verschwörung, die alles infiltriert und manipuliert.
Es ist der ganz normale Alltag. Dinge, die uns ganz selbstverständlich erscheinen. Die wir genauso machen würden.
Dinge, die so in unserem Denken verankert sind, dass wir in ihnen kein Unrecht entdecken können oder sie jemandem vorwerfen würden.

Wenn ich Geld erarbeitet habe, warum soll ich damit nicht machen können was ich will?
Was soll schlecht daran sein zu investieren?

Hier kommen zwei Dinge zusammen.
Ein Denken über persönlichen Besitz, den wir jedem grundsätzlich zugestehen und das Problem wirklich große Dimensionen erfassen zu können.
Wenn Vermögen zu groß werden und die Ebene des persönlichen Nutzens lange verlassen haben, wird daraus immer ein Machtfaktor, der Demokratien und damit jedes Gemeinwohl untergräbt.

Das edenLog wird zeigen, warum genau dieser Mechanismus ein Selbstläufer ist und eben gerade keine Verschwörung dazu nötig ist.

2026-03-21 12:45

Keine Verschwörung

Dass wir diesen Punkt zum Thema machen müssen ist überhaupt dem geschuldet, dass der Begriff "Verschwörungstheorie" gerade die Unterstellung es sei eine Verschwörung diskreditieren will.

Sobald man von dem "System" oder den "Eliten", den "Reichen" redet, erzeugt man eine Gruppe von Menschen denen man unterstellt, dass nur weil sie ein Attribut teilen, sie auf jeden Fall gemeinsame Sachen machen.
Eine Verschwörung!

Diskriminierung wird gemeinhin damit verbunden, dass man schwächere Gruppen einer Gesellschaft denunziert.
Dies hier ist gewissermaßen eine Diskriminierung nach oben.
Während nach unten eher negative Attribute verallgemeinert werden, wird hier etwas verallgemeinert was eher bedrohlich wirkt.
Macht.

Die Obrigkeit wird kollektiv in ein geplantes Handlungsmuster gesetzt, das so nicht existiert.
Sich zu ereifern, dass etwas eine Verschwörungstheorie sei, hällt gerade das Bild aufrecht, dass es eine Verschwörung ist.
Natürlich behaupten "die" das Gegenteil. Das würden "die" ja nie zugeben.
Dieses Denken grenzt die einfachen Leute gegen diese sogenannten Eliten ab und darin liegt die eigentliche Gefahr.

Kern des Problems ist nämlich, dass sich beide Lager, die ärmeren sowie die reicheren Leute des selben Mechanismus bedienen.
Die demokratische Mehrheit erkennt nicht, dass sie Teil des Problems ist, weil sie durch ihre Teilhabe den für sie schädlichen Mechanismus legitimieren.

Einfach gesagt: Alle machen das selbe, trotzdem geht es den einen schlecht und den anderen mehr als gut.
Also muss es etwas geben, dass sehr unfair ist, was wir nicht verstehen. Die haben sich verschworen.
Dabei liegt der Fall ganz anders.

2026-03-21 13:00

Ich habe was, was du nicht hast.

Es ist nicht der Mechanismus, die Regel, die den Unterschied macht.
Es ist die vorhandene Substanz auf die sie angewendet wird.

Jeder kann sparen, wenn er Geld zu viel hat.
Girokonten bringen keine Zinsen mehr.
Festgeld etwas mehr, aber da kommt man schlechter dran.
Aktien noch besser.
Sicherheiten durch Grundstücke, Immobilien, Rohstoffe.

Es gibt eine ganze Reihe von Sparmöglichkeiten, aber sie sind nicht für alle Menschen zugänglich, selbst wenn sie sparen können.

Viele Menschen bilden keine Rücklagen, weil sie alles für ihren Lebensunterhalt ausgeben.
Dann gibt es Menschen, die ihren Lebensunterhalt bestreiten und darüber hinaus entscheiden können, ob sie weitere Mittel für Annehmlichkeiten ausgeben oder eben Rücklagen bilden.
Sehr wenige Menschen verfügen über so große Mittel, dass sie sich allen Luxus leisten konnten und immer noch Geld anhäufen, dass sie investieren wollen, damit es nicht einfach auf der Bank liegt.

Die Grenzen verschwimmen hier.
Jeder entscheiden letztlich wie spartanisch er leben will. Wieviel er für den Lebensunterhalt ausgibt, für Extras oder für Investitionen.
Tatsächlich gibt es aber Schmerzgrenzen unter die man menschenwürdig nicht gehen kann und wird.
Wer Geld benötigt bekommt es immer von denen die genug davon haben.

Auf Geld angewiesen zu sein bedeutet abhängig zu sein.
Die Konditionen zu denen man das Geld bekommt diktiert der Geldgeber.
Dabei ist es für uns ganz natürlich, dass der dabei einen Profit erzielen will.
Warum sonst sollte er das Geld geben und sich nicht einfach weiteren Luxus dafür gönnen?

Dieses Denken ist für uns so selbstverständlich, dass wir es nicht in Frage stellen.
Es ist für die meisten von uns genau so, dass wir das auch so machen würden und auch tatsächlich tun.
Nicht unbedingt bei kleinen Gefälligkeiten, aber immer dann wenn es um existenzielle Summen geht.
Aber für jeden von uns bedeutet Existenziell etwas anderes.

2026-03-22 08:46

Status Quo, von der Verlustangst zur Gier

Wir fühlen uns alle nicht wohl, wenn wir etwas aufgeben müssen, was wir haben.
Wenn wir uns im nachhinein schlechter mit etwas stehen, als vorher.
Der Status Quo ist der Punkt, den wir uns erarbeitet haben, den wir nicht mehr aufgeben wollen und den wir daher verteidigen.
Angenehm ist gut, angenehmer ist besser.

Mit dem Willen mehr aus dem zu machen, was sie haben, starten viele Menschen in den Tag.
Genügsamere denken, sie haben genug, entspannen sich innerlich und genießen das Erreichte.
Aber praktisch niemand möchte sich verschlechtern.
Existenzangst ist ein schleichender Prozess.

Es gibt Dinge im Leben, die muss man hinnehmen.
Wir aller lernen, dass Rückschläge durchaus dazu gehören. Das Ganze ist ein auf und ab.
Wir können uns Engpässe schön reden, optimistisch in eine Zukunft schauen und motivieren und motivieren lassen.
Existenzangst entsteht, wenn man wirklich merkt, dass das Auf und Ab einen Trenz nach unten hat und langsam an für den jeweiligen wirklich substantielle Dinge geht.